Stürmische Tänze: Katherine Dunham und
Tatsumi Hijikata im transkulturellen Austausch

In den späten 1930er Jahren entwickelte Katherine Dunham Tänze, die afro-karibische Formen mit modernem Tanz und Ballett verschmolzen und eine kulturelle Fusion bewirkten. Indem ihr einzigartiger Tanzstil international aufgeführt wurde, migrierten und interagierten afro-karibische Kulturen mit dem Publikum aus anderen Kulturen und schufen eine transkulturelle Kommunikation. Auf diese einzigartige Weise war Katherine Dunham in der… Stürmische Tänze: Katherine Dunham und
Tatsumi Hijikata im transkulturellen Austausch
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Migrationsgeschichte ausstellen.
Eine Analyse musealer Repräsentation

Die Geschichte Europas wurde im 20. und 21. Jahrhundert maßgeblich von Migration und Mobilität geprägt, dennoch ist dieses Thema in österreichischen Museen nach wie vor unterrepräsentiert. Der Erhalt von Dokumenten und Materialien zur Migrationsgeschichte ist daher vor allem dem Einsatz engagierter Einzelpersonen aus migrantischen Gemeinschaften zu verdanken, ohne deren Repräsentationskämpfe und Eigeninitiativen eine historische Aufarbeitung… Migrationsgeschichte ausstellen. <br> Eine Analyse musealer Repräsentation weiterlesen

Time to Hatch. Textbeitrag zu
Nina Paszkowski’s Zeichnungen

time to hatch is Nina’s first artist book and presents her daily drawing practice in a non-linear way. The book opens up from the middle and unfolds outwards, reminding of her sculptural work. The dust jacket is both map and glossary, on the inside of which all drawings are assembled in small. Made in collaboration… Time to Hatch. Textbeitrag zu<br> Nina Paszkowski’s Zeichnungen weiterlesen

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Kategorisiert als Essayistisch

Kolumbianische Boden(ge)schichten:
Reisende Notizbücher

Für seinen Physikalischen Atlas (Erster Band: 1845) hat Alexander von Humboldt allerhand Messungen und Daten erzeugt, die eine exakte Abbildung der Realität behaupten. Weder die Erstellung von Karten noch deren Verwendung kann jedoch als neutral gelten. In den Händen des Kapitalismus werden Karten auf vielfältige Weise instrumentalisiert: um Kontrolle über öffentliche Räume zu rechtfertigen, um… Kolumbianische Boden(ge)schichten:
Reisende Notizbücher
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Veröffentlicht am
Kategorisiert als Ozeanisch

Performing the Archive: Filipa César’s Umgang
mit post/kolonialen Filmarchiven

Das Archiv, als geordnetes System definiert, ist bedeutend für die Konstruktion von historischem Wissen. Als Aufbewahrungsort spielt das Archiv in der Moderne eine entscheidende Rolle für die Speicherung, den Abruf und die Interpretation der Vergangenheit. Ein Archiv ist jedoch nicht nur als Sammlung zu verstehen sondern ebenso als ein diskursives System, das Impulse nicht nur… Performing the Archive: Filipa César’s Umgang
mit post/kolonialen Filmarchiven
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Stimmenvielfalt I: Filme von Philip Scheffner,
Sarah Vanagt und Trinh T. Minh-ha

Der Film The Halfmoon Files handelt von der Suche nach dem ehemaligen Kolonialsoldaten Mall Singh, der im Ersten Weltkrieg im ›Halbmondlager‹ in Wünsdorf bei Berlin interniert war. Geblieben ist von ihm eine Audioaufnahme sowie eine Karteikarte mit der Angabe einiger weniger Personalien. Der Film ist eine Revision über den Status von Protagonist∼innen im Film, über… Stimmenvielfalt I: Filme von Philip Scheffner,
Sarah Vanagt und Trinh T. Minh-ha
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Stimmenvielfalt II: Die Rolle
der Stimmen in The Halfmoon Files

Der Filmemacher Philip Scheffner setzt in The Halfmoon Files fantastische, widersprüchliche und paradoxe Geschichten, subjektive Erinnerungen, Anachronismen und Nebensächlichkeiten ins Bild. Er widersetzt sich nicht nur der dominanten Metaerzählung, sondern gibt auch den jeweiligen Zeitzeug∼innen eine Stimme. Die Rolle der Stimmen in THE HALFMOON FILES Wovon sich Philip Scheffners Umgang mit Stimmen deutlich unterscheidet, sind… Stimmenvielfalt II: Die Rolle
der Stimmen in The Halfmoon Files
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Strategische Analyse von Wissenschaftskommunikation
an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Bei der Suche nach geeigneten Formen des Gedenkens in heutigen memorialkulturellen Projekten gerät oft in den Hintergrund, dass die offizielle Erinnerungskultur zunächst einmal erkämpft werden musste. Über viele Jahrzehnte waren es vor allem die Überlebenden und ihre Angehörigen, die die Erinnerung wachhielten. Sie teilten ihr Wissen mit Journalist∼innen und Besuchergruppen und nutzten Medien, um die… Strategische Analyse von Wissenschaftskommunikation <br> an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen weiterlesen